Gemeinsame Erklärung zur Sendung „Dienstags direkt“ des MDR Hörfunk

Gemeinsame Erklärung von Kerstin Köditz und Robert Feustel

Wir haben unsere Teilnahme an der heutigen @MDR_SN-Sendung „Dienstags direkt“ abgesagt. Angefragt waren wir zum Thema „politische Korrektheit“. Unseres Erachtens ist das ein Kampfbegriff der Rechten, und unser Ziel war, ihn nicht unwidersprochen zu lassen. Das Thema wurde bei einer kurzfristigen Sendungsankündigung mittlerweile in eine Richtung (weiter-)gedreht, die vollends indiskutabel ist.

Auf das Konzept der Sendung, den Tenor der Ankündigung und weitere Gäste hatten wir freilich keinen Einfluss. Jene kritischen Stimmen liegen richtig, die grundsätzlich fragen, warum keine Menschen eingeladen wurden, die selbst von Rassismus betroffen sind.

Wir danken denen, die uns zeitnah und sachlich sensibilisiert haben. Der von (weiteren) Beleidigungen nur so gespickte „Shitstorm“ ringsum ist dagegen sinnlos und unwürdig.

  1. Lieber Robert,

    Petry ist vielleicht massiv rechtskonservativ, aber sie ist wegen der nationalistischen Höckes aus der AfD ausgetreten.

    Warum kannst Du also nicht mit ihr reden?

    Wenn auch Leute wie Du reinheitsfantasien der linken Lehre pflegst geht es immer weiter berab. Ich halte Petry für fragwürdig, aber diskussionswürdig.

    Meine Meinung: Chance zum Dialog verpasst aus linker Betongesinnung! (nicht von Dir, aber von dn shitstormern)

    1. Ne, so liegen die Dinge nicht, würde ich sagen. Die haben das Thema verschoben und das Niveau ins Bodenlose fallen lassen. Die Sendung soll ja unter anderen Vorzeichen wiederholt werden, dann bin ich durchaus gesprächsbereit. Und Petry wollte gern wieder völkisch sein dürfen, das ist nicht nur konservativ.

    1. Mit humorlos hatte das wenig zu tun, und ja, die „N-Wort-Debatte“ finde ich auch schwierig. Aber „überall Nazis“ sagen wirklich nur Leute, die Böses im Sinn haben. Genau genommen unterstellen es nur böse Menschen irgendwelchen anderen. Ja, Pete, Du bist gemeint.

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