Erika Steinbach quietscht

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Foto: Deutscher Bundestag

Genderwahn ist ein beliebtes Schlagwort besorgter Bürger. Dass mitunter einiges schief läuft, wenn es ums Gendern geht, ist unbenommen. Der Wahn jedoch gehört eher den Besorgten. Und Erika Steinbach schießt mal wieder den Vogel ab, weil sie noch den dämlichsten Witz nicht versteht. Diesmal glaubte sie im Ernst, jemand wolle von der/die StaubsaugerIn sprechen.

Die Linken-Fraktion in Flensburg fand es – kurz gesagt – wenig erbaulich, dass es fortan eine „Ratsdame“ geben solle, also eine Frau, die im Stadtrat ihren Dienst tut. Die Ratsfraktion „Wir in Flensburg“ (WiF) hatte beantragt, den Begriff „Ratsfrau“ durch „Ratsdame“ zu ersetzen. Weil das ziemlicher Käse ist (schließlich ist Dame ein antiquiertes Wort) und weil die Ratsherren nicht in Ratsmänner umbenannt werden sollten, hatte Die Linke einen Nonsensantrag verfasst und Gendergerechtigkeit auch für Gegenstände wie Staubsauger gefordert. Weil man offenbar schon ahnte, dass Leute darauf reinfallen könnten, gab die Fraktion gleich die Empfehlung mit, dem eigenen Antrag nicht zuzustimmen (ausführlicher hier). Schließlich weiß man dieser Tage nicht sicher, wer welchen Witz nicht versteht.

Und siehe da: Frank Baumann, immerhin Leiter der Online-Kommunikation der CDU-Bundesgeschäftsstelle und zudem zuständig für digitale Strategie, fraß den Köder und twitterte.

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Ganz ohne Stirnrunzeln und ohne Zweifel war es Erika Steinbach, immer für groben Unfug zu haben, die als Nächste in die Falle lief.

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So ist das halt, lässt sich ihrem Tweet entnehmen, wenn die linksgrünversifften Gutmenschen mittun dürfen. Es quietscht tatsächlich. Und in wessen Hirn ist nun auch keine Frage mehr.

 

 

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